Im Rahmen der von Esther Eppstein initiierten «Artist in Hotel Residence» im 25hours Hotel an der Langstrasse hat Omanut die israelische Künstlerin Hilla Toony Navok eingeladen zwei Wochen in Zürich zu verbringen. Navok wird in dieser Zeit im ebenerdigen Atelier des Hotels arbeiten und sich unter anderem mit dem lebendigen Quartier rund um die Langstrasse auseinandersetzen. In ihrer multimedialen Praxis interessiert sich die Künstlerin besonders für die Interaktion der Stadtbewohner*innen mit ihrer Umgebung. Das Material für ihre Arbeiten stammt meist aus dem urbanen Umfeld, das sie vor Ort vorfindet. Fundstücke und industrielle Materialien werden Ausgangspunkt von neuen Erzählungen, die Vergangenheit mit Gegenwart verbinden. Indem Navok diese Alltagsgegenstände aus ihrem ursprünglichen Kontext herauslöst, macht sie ihre gestalterischen Ursprünge sowie die gesellschaftlichen Konstruktionen sichtbar, auf denen sie gründen.
Fazal Sheikhs Ausstellung „Erasure“ in der Zürcher Galerie Stephan Witschi basiert auf einem umfangreichen Werk, das im Laufe von mehr als einem Jahrzehnt durch wiederholte Besuche in Israel und im Westjordanland entstanden ist. Seine Fotografien thematisieren die anhaltenden Auswirkungen der Vertreibung der Palästinenser nach der Staatsgründung Israels 1948 und konzentrieren sich dabei sowohl auf Orte, die von Abwesenheit geprägt sind, als auch auf Menschen, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Die in Graustufen gehaltenen Bilder zeigen architektonische Überreste und veränderte Landschaften, die Erinnerungen an Verlust und Leid hervorrufen.


Im Rahmen der von Esther Eppstein initiierten «Artist in Hotel Residence» im 25hours Hotel an der Langstrasse hat Omanut die israelische Künstlerin Hilla Toony Navok eingeladen zwei Wochen in Zürich zu verbringen. Navok wird in dieser Zeit im ebenerdigen Atelier des Hotels arbeiten und sich unter anderem mit dem lebendigen Quartier rund um die Langstrasse auseinandersetzen. In ihrer multimedialen Praxis interessiert sich die Künstlerin besonders für die Interaktion der Stadtbewohner*innen mit ihrer Umgebung. Das Material für ihre Arbeiten stammt meist aus dem urbanen Umfeld, das sie vor Ort vorfindet. Fundstücke und industrielle Materialien werden Ausgangspunkt von neuen Erzählungen, die Vergangenheit mit Gegenwart verbinden. Indem Navok diese Alltagsgegenstände aus ihrem ursprünglichen Kontext herauslöst, macht sie ihre gestalterischen Ursprünge sowie die gesellschaftlichen Konstruktionen sichtbar, auf denen sie gründen.
Fazal Sheikhs Ausstellung „Erasure“ in der Zürcher Galerie Stephan Witschi basiert auf einem umfangreichen Werk, das im Laufe von mehr als einem Jahrzehnt durch wiederholte Besuche in Israel und im Westjordanland entstanden ist. Seine Fotografien thematisieren die anhaltenden Auswirkungen der Vertreibung der Palästinenser nach der Staatsgründung Israels 1948 und konzentrieren sich dabei sowohl auf Orte, die von Abwesenheit geprägt sind, als auch auf Menschen, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Die in Graustufen gehaltenen Bilder zeigen architektonische Überreste und veränderte Landschaften, die Erinnerungen an Verlust und Leid hervorrufen.