Die Malerei von Alexander Aizenshtat (* 1951) ist eine fortwährende Untersuchung der Bedingungen von Bedeutung und Wahrnehmung. In seinen Kompositionen, die zwischen Figuration, Abstraktion, Kunstgeschichte und zeichenhafter Symbolik oszillieren, entstehen strukturierte Resonanzräume. Bilder tauchen auf, treten in einen Dialog und scheinen sich im nächsten Moment wieder zu entziehen.
Kein anderer Text hat eine grössere und längere Wirkung entfaltet als die Genesis, das erste Buch Moses, drei Weltreligionen bekennen sich zu ihm. Was passiert, wenn wir heute diesen Text gemeinsam vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Situation lesen? Welche Vorstellungen von einem Gott, der auch immer wieder Opfer einfordert, haben sich in den Geschichten über den Anfang bis heute in unsere Kulturen eingeschrieben?


Die Malerei von Alexander Aizenshtat (* 1951) ist eine fortwährende Untersuchung der Bedingungen von Bedeutung und Wahrnehmung. In seinen Kompositionen, die zwischen Figuration, Abstraktion, Kunstgeschichte und zeichenhafter Symbolik oszillieren, entstehen strukturierte Resonanzräume. Bilder tauchen auf, treten in einen Dialog und scheinen sich im nächsten Moment wieder zu entziehen.
Kein anderer Text hat eine grössere und längere Wirkung entfaltet als die Genesis, das erste Buch Moses, drei Weltreligionen bekennen sich zu ihm. Was passiert, wenn wir heute diesen Text gemeinsam vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Situation lesen? Welche Vorstellungen von einem Gott, der auch immer wieder Opfer einfordert, haben sich in den Geschichten über den Anfang bis heute in unsere Kulturen eingeschrieben?